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Bürgerinitiative
KOCHBERG – HEXENGRUND
- windradfrei
Für unsere Kinder Kultur und Landschaft erhalten

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Liebe Freunde,
die Wind-Feuerwerksaktion hinter dem Luisenturm bei Großkochberg und in Treppendorf war ein guter Erfolg. Ich selbst stand mit der OTZ auf dem Kulm. Unten ist ein Link zum Artikel in der OTZ.
Einige haben mir Bilder geschickt – diese gebe ich hiermit weiter. Auf den Bildern habe ich etliche Erläuterungen vermerkt.
Die Bilder zeigen die korrekten Größenverhältnisse der Rotoren – auch die Höhen (Der Feuerwerker hat dies genau berechnet).
Gerade in Neusitz und Großkochberg, wo man auch Häuser erkennen kann und damit Bezüge zum Wohnort hat, ist es bedenklich, wenn wir diese Größenverhältnisse eines einzigen Windrades mit vielleicht dreißig vervielfachen und damit dann den gesamten eventuellen Windpark vor Augen haben.
Aber auch in Mötzelbach wirkt die Größe des Rotorendurchmessers noch sehr überzeugend.
Auf dem Kulm war alles wesentlich kleiner. Doch man sah den Rotorendurchmesser sowohl in Treppendorf-Rittersdorf, wie auch in Großkochberg deutlich. Damit wird klar, dass das gesamte zur Zeit noch herrliche Landschaftsbild mit diesen Anlagen verhunzt wird – mal sehen, wie es weitergeht – verantwortlich ist jedenfalls die Politik in Erfurt.

Hier ein Zitat eines Mitstreiters: "Wir konnten das Feuerwerk von Horba (Königsee) aus gut sehen. Wir sehen auch den Funkturm von Breitenheerda. Das Feuerwerk war für uns genau so hoch wie dieser Funkturm zu sehen. Vermutlich war es daher auch für die Orte, die über unseren Berg darüberschauen können,
also zum Beispiel Barigau oder Fröbelturm Oberweißbach, zu sehen."

Artikel in der Thüringer Allgemeine
Artikel in der OTZ

Es grüßt
Ihr Christian Tschesch.

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Fotos vom Standort Zum Schindsattel in Großkochberg:
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Windkraftanlagen am Luisenturm
Wir werden bedroht!


Bürger der Gemeinde Uhlstädt-Kirchhasel, besonders Bürger der Dörfer im Hexengrund und um Großkochberg!


In unserer Heimat soll nun die größte zusammenhängende Fläche für Windkraftanlagen im Landkreis Saalfeld-Rudolstadt entstehen: 181 ha oberhalb von Großkochberg, am Luisenturm beginnend und direkt anschließend an ein Windkraftgebiet südlich von Neckeroda mit noch einmal 45 ha. An die 40 Windkraftanlagen könnten uns allein an diesen Stellen überschatten. Große Leitungstrassen vom Luisenturm nach Rudolstadt-Schwarza (Umspannwerk) würden folgen.

Hier sehen Sie eine 3D Simulation der geplanten Windparks. Sie berücksichtigt das tatsächliche Geländeprofil unserer Gemeinde, die Höhe von 200 Metern einer Windkraftanlage und den Blickwinkel eines stehenden Beobachters. Schätzen Sie selber ab, welcher Anblick Sie zukünftig aus den jeweilig angrenzenden Dörfern erwarten könnte:



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Die politischen Institutionen haben fertig geplant. Die Vorgaben der Erfurter Regierung, die Anzahl der Windparkflächen zu vergrößern, wurden „übererfüllt“. Zwar finden sich in der neuen Planung nicht mehr die befürchteten Flächen um Neusitz und Mötzelbach, doch die Firma WSB Dresden will trotzdem zum Jahresende einen Bauantrag stellen. Die letzten internen Windmessungen sind im Gange.


Bürger – jetzt gilt es, den Tatsachen ins Auge zu schauen und sich auf ein politisch, in Erfurt hörbares, Handeln vorzubereiten.

Neben den bereits vorgesehenen „Vorranggebieten“ (Karte rot) warten sogenannte „Prüfflächen“ (Karte blau) auf eine weitere Ausdehnung der Windparklandschaften auf der Höhe von Großkochberg bis Heilingen. Damit wäre unsere Heimat als solche erledigt.

Die ausführende ‚Regionale Planungsgemeinschaft Ostthüringen‘ hat sich um KEINE der ihnen vorher mitgeteilten Hinderungsgründe gekümmert. Belange des Denkmalschutzes (z.B. Schloss Kochberg, Luisenturm usw.) wurden übergangen.
Goethewanderweg, Thüringenweg und Europastraße Historische Theater sollen durchschnitten werden = Tourismus ade. Vom Natur- und Artenschutz redet inzwischen kein Mensch mehr - die Gebiete wurden mitten in das Europäische Vogelschutzgebiet hinein gequetscht. Die Regelungen von unzerschnittenen störungsarmen Räumen, die in unserem Gebiet in ein Landschaftsschutzgebiet übergehen sollen, werden nicht einmal mehr erwähnt. Der Lebensraum in unseren umliegenden Wäldern ist aus jeder Betrachtung herausgenommen.
Wir Menschen, die hier leben, werden noch weniger gewürdigt oder geschützt. Dass durch den fast ständigen Westwind in den Dörfern Neusitz und Engerda so gut wie pausenlos das Rauschen der Rotoren zu hören sein wird, interessiert die Politik natürlich auch nicht.

Wir, die wir in lauen Sommernächten vom Luisenturm nicht nur die Musik, sondern auch lautes Sprechen hören, wissen, wovon wir reden. 40 sich drehende Windkraftanlagen werden da zur Dauerbeschallung, Treppendorfer Bürger können befragt werden. Auch die ungeklärten Probleme um den nicht hörbaren, aber ungemein wirksamen Infraschall, werden in den Planungsvorlagen nicht einmal erwähnt. Diese Aufzählungen ließen sich fortsetzen.


Was ist zu tun?

Ab 9. Mai 2016 kann jeder Bürger Einwendungen geltend machen. Dieses Zeitfenster dauert zwei Monate und endet am 12. Juli 2016. Danach wird abgewogen und entschieden. (Die Abfolgen werden auch in den Amtsblättern veröffentlicht.) Wir als Bürger sollten uns alle in diesen offiziellen Termin aktiv mit dem Ziel
einbinden, dass die ausgewiesenen Flächen als Windparkstandorte gestrichen werden. Schreiben Sie deshalb an die:

Regionale Planungsstelle Ostthüringen – Referat 300, Puschkinplatz 7, 07545 Gera.


Die Zeit ist nun abgelaufen und wir haben von der Bürgerinitiative folgendes Schreiben an die Planungsstelle geschickt:
Einwendung.pdf

An die OTZ ging folgende Pressemitteilung heraus:
Pressemitteilung.pdf